Was ist Makiwara?

In letzter Zeit ist mir das Wort Makiwara öfter durchs Ohr geflitzt, deshalb wollte ich mir einfach mal die Definition besorgen. Es klingt akustisch ja erst Mal nach so einem Sushi-Röllchen, die haben ja auch teilweise ganz bezaubernde Namen.

Mit Röllchen liege ich ja gar nicht soweit daneben sagt mir Wiki und informiert mich, daß maki auf japanisch - Rolle bedeutet. Ich konzentriere mich hier auf die Klärung für Karate, die andere Nutzung lasse ich mal außen vor.

Es ist also ein hölzerner Schlagpfosten. Traditionell besteht ein Makiwara aus einem biegsamen, nicht-brechenden und nicht-splitternden Holzbrett, an dessen oberen Ende eine etwa 30 cm lange und 10 cm breite Umwicklung aus Reisstroh als Schlagpolster dient, wobei bei Wiki auch zu lesen ist, daß moderne Varianten über verschiedene Schlagpolster verfügen und nicht unbedingt auf Reisstroh zurück greifen.

Als Einsatzzweck schreibt Wiki folgendes:

Geübt werden am Makiwara vor allem Schlagtechniken mit der Faust. Grundsätzlich können aber auch Tritte und andere Techniken daran trainiert werden. Da ein Makiwara zurückfedert, wenn darauf geschlagen wird, stellt das Training an dem Gerät besondere technische, körperliche und mentale Ansprüche an den Übenden. Entsprechend schult die Übung am Makiwara die Präzision und die Haltung, die Kraft und die Ausdauer sowie die Einstellung und die Konzentration.

Ich frage mich, wie oft so ein Teil denn in der Realität zum Einsatz kommt, das klingt ja erst mal nach einer ordentlichen Bastelaufgabe, das überhaupt herzustellen. Ich verstehe auch nicht so richtig, was an dem Zurückfedern so anspruchsvoll ist, aber vielleicht ist es einfach noch zu früh. Hängt das eigentlich zusammen mit dieser Eisenfaustsache? Hm, muss ich noch rausfinden.



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Karate ist ein Weg zu leben. Als solches bildet es einen Charakter, der ein vollkommen anderer ist als der, der im Sport entstehen kann. Karate übt man weder zum Spaß noch für einen Preis. Yabu Kentsu, Okinawa-Te Meister (1863 - 1937) Itosu-Schüler

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