Über Shintoismus und Naturgewalten

Der Shintoismus ist die älteste Religion in Japan. In meinem Hörbuch "Japan hören" habe ich erfahren, dass Shinto "Der Weg der Götter" heißt.

Japan wird und wurde regelmäßig durch die geografische Lage bedingt von Naturkatasrophen heimgesucht.

"Um der zerstörerischen Kraft der Natur nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, suchten die Menschen die Hilfe der Götter."

So soll der Shintoismus entstanden sein. "Es gibt keinen Gründer, keine Offenbarung ..." heißt es weiter, "vermutlich gab es einfach nur das Bedürfnis, die Götter milde zu stimmen, damit die Reisernte vor den Sturmfluten bewahrt wurde und die Häuser den Erdbeben standhielten. Die Ordnung des Kosmos musste gegen das Chaos der Zerstörung abgesicht werden, das lebenspendende Licht sollte die totbringende Finsterniss überstrahlen." (Zitat aus "Japan Hören: eine musikalische Reise von der Mythologie bis in die Gegenwart)

Wenn ich einen Schritt in die Richtung meines Beitrages über die Bedeutung der Kata für Japan mache, taucht ein interessanter Zusammenhang auf.

Ich zitiere aus dem gestrigen Text

Es geht also um das Erhalten der Idee, die Tradition steckt in der Form nicht in der Materie.

Durch die Naturkatastophen und die damit einhergehenden Zerstörungen wird mir nicht nur klar, warum die Hilfe der Götter erbeten wird sondern vor allen Dingen wird noch deutlicher, wie unglaublich wertvoll das Bewahren einer Idee, einer Form, der Tradition ist, wenn Du nicht weißt, ob die Materie, durch die sie im Augenblick repräsentiert ist, im nächsten Augenblick noch da ist. Da haben die Japaner eindeutig nicht an das Gewinnen gegen die Naturgewalten gedacht (was hinsichtlich der Kraft der Natur wahrscheinlich auch nicht möglich wäre), sondern daran, wie sie nicht verlieren. Ein sehr beeindruckender Umgang mit der Fülle und Leere des Gegners...und des Lebens. Diesen Kreis kann ich wiederum mit einem Zitat zurück zum Shintoismus schließen Die Ordnung des Kosmos musste gegen das Chaos der Zerstörung abgesichert werden[...]Es ist immer wieder schön zu spüren, wie sich Alles in Allem findet, wenn man nur genau hinschaut.

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Karate ist ein Weg zu leben. Als solches bildet es einen Charakter, der ein vollkommen anderer ist als der, der im Sport entstehen kann. Karate übt man weder zum Spaß noch für einen Preis. Yabu Kentsu, Okinawa-Te Meister (1863 - 1937) Itosu-Schüler

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