Schwitzsyndrom

Ich habe heute wieder Sanchin geübt, die Drehung wird immer besser - ist sicher noch weitab von gut aber ich sehe für mich meinen eigenen Fortschritt, das ist schon mal was. Mir ist etwas merkwürdiges aufgefallen - obwohl ich für die Trockenübungen kein Aufwärmtraining gemacht habe, habe ich irre geschwitzt. Und ich habe heute noch nicht alle meine verfügbare Körperspannung da hinein gelegt, die brauche ich ja noch für heute abend. Das fasziniert mich, daß ich trotz der langsamen und kontrollierten Bewegungen nach zwei drei Durchgängen schon Schweiß auf der Stirn habe. Dazu ergänze ich, daß ich im Training bisher bis zur Drehung gelernt habe und mehr habe ich zuhause auch nicht gemacht weil ich mit den folgenden Formen noch nicht vertraut bin und mir die nicht falsch angewöhnen will.

Und mir ist etwas anderes aufgefallen, was mir sehr gefällt: ich kann mich immer wieder mit Karate beschäftigen, also wann ich will kann ich das entweder in meinen Kopf holen oder direkt auch Übungen durchführen. Der spannende Effekt dabei ist, daß es meine Konzentration voll in Anspruch nimmt - ich kann da meine Gedanken nirgendwo anders anheften sonst klappt gar nichts und ich falle über meine eigenen Füße. Dieser Moment, also den Fokus auf einer Sache zu haben - das ist normalerweise nicht meine Stärke, ich mache sehr gerne viele Dinge auf einmal und die Erfahrung ist neu daß es in mir ausnahmsweise auch mal still sein kann und nur eine Sache wichtig ist. Das heißt nicht, daß ich meine Umgebung nicht wahrnehme, am Sonntag habe ich schon gemerkt, wie sich die anderen Trainierenden im Gym um mich herum bewegen oder heute, daß ein Trainierender vor dem Raum stehen blieb in dem ich übte und mir eine Weile zugeguckt hat. Ganz ausblenden konnte ich das Drumherum also nicht, es hat mich nur nicht bewegt - war irgendwie unwichtig. Ob die Umgebung irgendwann komplett ausblendbar wird?

Ich werde es ja erfahren. Jetzt zählt erst Mal, dass es für mich ein schönes Gefühl ist meine Übungen immer dabei zu haben und ich damit sehr schnell meinen Kopf beruhigen kann. Und eben jenen Kopf auch ziemlich zügig mit Schweißtropfen benetzen kann zu meinem Erstaunen ...

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Karate ist ein Weg zu leben. Als solches bildet es einen Charakter, der ein vollkommen anderer ist als der, der im Sport entstehen kann. Karate übt man weder zum Spaß noch für einen Preis. Yabu Kentsu, Okinawa-Te Meister (1863 - 1937) Itosu-Schüler

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