Ja und Nein und eine praktische Geste

Ich habe HIER gelesen, dass Japaner ein direktes Nein (iie) gerne vermeiden, weil es als unhöflich gilt. Es ist kommunikativ sehr interessant, wie ein Japaner lt. der Quelle denn ein Nein zum Ausdruck bringt - er wird mit einer höflichen Ausflucht versuchen, ein Nein durch die Blume zu reichen. Z.B. in dem er sagt "Lassen Sie uns das noch mal überdenken". Die andere Form des höflichen Nein-Sagens funktioniert durch Ignorieren. Dabei wird in der Quelle als Beispiel ein Brief angeführt, in dem eine Frage enthalten ist und über die der Japaner in seiner Antwort hinweg gehen würde, wenn die Antwort Nein wäre. Es wäre kein einfaches Vergessen sondern nur die Vermeidung des Nein. Es ist für uns sicher schwierig, aus diesen Äußerungen und Verhaltensweisen ein Nein zu erkennen - und damit ist das Risiko hoch, den Japaner zur "Unhöflichkeit" eines Nein zu zwingen.

Gleichermaßen bedeutet Ja (hai) dem Japaner nicht unbedingt das gleiche, wie uns. Japaner nutzen lt. Quelle häufig das hai und meinen damit nicht unbedingt Zustimmung sondern durchaus einfach nur "ich habe gehört" - vergleichbar mit unserem aktiven Zuhören. Zustimmung ist auf Grund des fehlenden Plurals in der Sprache wahrscheinlich weniger notwendig wie bei uns - welchen Sinn hat eine Zustimmung, wenn man grundsätzlich davon ausgeht, dass es ohnehin mehrere Möglichkeiten gibt ohne diese konkret nennen zu müssen (können)?

Nicht thematisch passend aber dennoch interessant fand ich folgende Geste, die hier bei uns eingeführt einige "Tänze" in der vollen Innenstadt ersparen könnte: "Ganz besonders ungewohnt wirkt auf uns die Geste, für die unsere Körpersprache kein Pendant kennt: Will man zwischen zwei einander zugekehrten Menschen hindurchgehen, so zieht man die ausgestreckte Hand senkrecht von oben nach unten, als wollte man sich zwischen den beiden einen Weg schneiden. Diese Geste warnt vor der Störung und ist sehr höflich. "

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Karate ist ein Weg zu leben. Als solches bildet es einen Charakter, der ein vollkommen anderer ist als der, der im Sport entstehen kann. Karate übt man weder zum Spaß noch für einen Preis. Yabu Kentsu, Okinawa-Te Meister (1863 - 1937) Itosu-Schüler

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