Dim Mak
Druck, Stoß oder Schlag auf einen Vitalpunkt sollen Schmerzen, kurzzeitige Lähmung, Atemstillstand oder auch den Tod bewirken können. definiert Wiki und erstaunt mich damit ganz schön. Irgendwie finde ich den Artikel von Anfang des Jahres nicht mehr, falls den jemand von Euch aus dem alten Weblog gerettet hat, postet den einfach.
Interessant finde ich die tiefergehenden Wissensbereiche, die die Kampfkunst Dim Mak zu vermitteln scheint.
Wiki schreibt:
Dim Mak basiert auf drei Säulen:
1. Dim-Ching: "Wissen" über das Nervensystem, der Funktion desselbigen sowie der Leitbahnen und deren Beeinflussung;
2. Dim-Hsueh: "Wissen" über den Blutkreislauf;
3. die Lebensenergie Qi und deren Beeinflussung.
Ich hatte mich beim Durchsehen des Bubishi an Dim Mak erinnert und wollte das noch mal auffrischen um es besser zu vergleichen. Die bei Dim Mak benutzten Vital Punkte sind sowohl für das Kämpfen als auch für das Heilen geeignet und entsprechen den Vitalpunkten der TCM. Aha. Aufmerksam wurde ich vor allem auch auf diesen Satz "Anwendbarkeit dieser Punkte für den realen Fall der Selbstverteidigung darf unabhängig von der Wirksamkeit des Dim Mak bezweifelt werden, was einerseits an deren Erreichbarkeit, aber auch der notwendigen Präzision beim Finden und richtigen Treffen dieser im Wesentlichen nur 1-3 mm kleinen Stellen im realen Kampfgeschehen eher schwierig ist."
Warum wird Dim Mak dann eigentlich als eigentständige Kampfkunst angesehen, wenn sie im realen Kampfgeschen - also zur Selbstverteidigung nicht sinnvoll ist? Verstehe ich nicht. Die Vitalpunkte finde ich natürlich trotzdem spannend, insbesondere die retardierende Wirkung einiger Angriffe macht mich neugierig weil ich mich eins frage: wie wurde da ein Zusammenhang hergestellt zwischen einer Vitalpunkt Attacke heute und beispielsweise dem eintretenden Tod einige Wochen später.
Dabei fällt mir ein, daß ich mich ja auch mal etwas in TCM einlesen wollte.
Kiai - 20. Okt, 11:38

